Über Gerd Jaburek

 

Gerd Jaburek wurde in Wien geboren und studierte Querflöte bei Prof. Herbert Weissberg und Gesang bei Prof. Annemarie Zeller und bei Prof. Martin Klietmann an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz.

Nach dem Studium bildete er seine Stimme u. a. bei Nicolai Gedda, Ion Buzea, David Lee Brewer, Cesare Colona, Ilko Natchev und Michael Pabst weiter aus.

Er belegte Meisterkurse u. a. bei Inge Borkh, Silvia Geszty, Francisco Araiza, John Norris, Heinz Zednik, Kurt Equiluz, Gottfried Hornik, Manfred Jung und George Crasnaru.

Bühne

Erste solistische Erfahrungen sammelte Gerd Jaburek in Produktionen von Kinderopern an der Wiener Staatsoper (Peter Pan, Das Traumfresserchen), an der Oper Graz (Don Carlo, Peter Grimes) und bei den Opernfestspielen St. Margarethen (TAMINO in der Zauberflöte für Kinder).

Nach Studienabschluss mit Auszeichnung beschäftigte er sich eingehend mit Barockmusik. In Zusammenarbeit mit dem Ensemble Armonico Tributo war er u. a. mehrfach Gast bei der Internationalen Woche der Alten Musik Krieglach und trat u a. im Grazer Musikverein (MERCURIO in Daphne in Lauro), an der Wiener Kammeroper (ballo.mortale) und im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins (TESTO in Il combattimento) auf.

Von 2006 bis 2009 war er als Ensemblemitglied am Theater Ulm verpflichtet, wo er u. a. in Rollen wie ANDRES (Wozzeck), BELMONTE (Die Entführung aus dem Serail), ADAM (Der Vogelhändler), TRUFFALDNIO (Die Liebe zu den drei Orangen), ORONTE (Alcina) und VALLETTO (L' Incoronazione di Poppea) zu hören war.

Von 2009 bis 2012 war Gerd Jaburek regelmäßiger Gast am Theater Pforzheim, wo er u. a. als HAUPTMANN (Wozzeck), ADAM (Der Vogelhändler), DON NARCISO (Il Turco in Italia), 2. FREMDER (Der Vetter aus Dingsda) und RATTENGIFT (Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung) auftrat.

Von 2013 bis 2016 war er Stipendiat des Internationalen Gesangsstudios Berlin e. V. (Schirmherrschaft Eva Wagner- Pasquer) mit zahlreichen Galakonzerten und Aufführungen u. a. als ALFREDO (La Traviata) und PINKERTON (Madama Butterfly).

2017 sang er am Staatstheater Cottbus (BOBĖCHE in Ritter Blaubart) und war Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg (TUCHOLSKY 1 in Tucholksys Spiegel).

Seit 2016 widmet sich Gerd Jaburek ebenfalls dem Unterrichten im eigenen Studio (mehr dazu HIER) und in der stimmwerkstatt Wien.

Er singt seitdem vermehrt bei Festivals wie dem Schönebecker Operettensommer (GRAF STANISLAUS im Vogelhändler, Prinz PIETRO in Boccaccio), der Pramtaler Sommeroperette (STEFAN, Der fidele Bauer), den Operettenspielen Murau (Titelpartie in Der Zarewitsch, STEFAN im fidelen Bauern), dem Klassikfestival Kirchstetten (ALFRED, Die Fledermaus) und den Sommerserenaden Graz (PODESTÀ in La finta giardiniera).

Weitere Engagements führten Gerd Jaburek u. a. ans Wiener Volkstheater (Meisterklasse- Maria Callas), ans Schauspielhaus Graz (Meisterklasse- Maria Callas), ans Theater Regensburg (Titelpartie in Paganini) ans Stadttheater Fürth, Musiktheater Wil (FRAGOLETTO in Die Banditen), ans Hallenstadion Zürich (TAMINO in der Zauberflöte) und zum Wiener Operettenensemble (HERZOG URBINO in Eine Nacht in Venedig).

Konzert

Als Konzertsänger trat Gerd Jaburek u. a. im Goetheanum Dornach (Szenen aus Goethes Faust) , im Musikverein Graz, im Wiener Konzerthaus (Die Erste Walpurgisnacht) und im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins (Paulus) auf und war Mitwirkender verschiedener Festivals wie der styriarte, dem Steirischen Herbst, dem Kammermusikfestival Allegro Vivo (Der Messias), den Tiroler Festspielen Erl und dem Festival de Musique Ancienne de Dieppe.

Tourneen und Konzerte u. a. in der Schweiz, in Deutschland, Holland, Frankreich, Irland, Kroatien, Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Japan runden seine künstlerische Tätigkeit ab.